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Ablauf der palliativen Versorgung

1. Erstanfrage z. B. durch Klinik, niedergelassenen Arzt, Kostenträger, andere Patientendienste, Patient, Angehörige und/oder Bevollmächtigte

2. Ausstellung einer SAPV-Verordnung z. B. durch Hausarzt, Klinik oder Palliativarzt zur Bewilligung durch die Krankenkasse; Feststellung des SAPV-Bedarfs: Was braucht der Patient? Beratung, Koordination, Teil- bzw. Vollversorgung?

3. Kontaktaufnahme mit dem Patienten – Das Palliativ-Care Team Fürth bespricht mit dem Patienten bzw. den Angehörigen Art und Umfang der Leistungen und palliativen Versorgung.

4. Beginn der Versorgung – Nach Bewilligung durch Kostenträger und nach Absprache mit dem Patienten bzw. den Angehörigen.

Beim ersten Kontakt mit dem Patienten bzw. den Angehörigen wird der individuelle Bedarf des Palliativpatienten und seines sozialen Umfelds festgestellt. Der Bedarf, der sich im Verlauf der Erkrankung auch schnell ändern kann, bestimmt den Umfang der Leistungen bzw. die Versorgungsstufe. In Absprache mit dem verordnenden Arzt erfolgt die Leistung des Teams in Form einer Beratung, Koordination, additiver Teilversorgung oder Vollversorgung.

Das Palliativ-Care Team Fürth will den Lebenswert in der verbleibenden Zeitspanne stärken und bietet die Behandlung von Schmerzen und Problemen körperlicher, psychosozialer und spiritueller Art.